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<title>Eipeldauer-Briefe</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Eipeldauer-Briefe</span></h1>
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<p>Die <b>Eipeldauer-Briefe,</b> original: <i>Briefe eines Eipeldauers an seinen Herrn Vetter in Kakran über d’Wienstadt, […]</i> sind ein satirisches literarisches Werk des <a href="Josephinismus" title="Josephinismus">josephinischen Zeitalters</a> (also der <a href="Sp%C3%A4taufkl%C3%A4rung" title="Spätaufklärung">Spätaufklärung</a>), das der Schriftsteller <a href="Joseph_Richter_(Schriftsteller)" title="Joseph Richter (Schriftsteller)">Joseph Richter</a> ab 1785 produzierte.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hintergründe"><span id="Hintergr.C3.BCnde"></span>Hintergründe</h2></div>
<p>Zunächst (1785 und 1787) wurden zwei <a href="Briefroman" title="Briefroman">Briefromane</a> herausgegeben, deren Erfolg den Autor bewog, ab 1794 ein monatlich erscheinendes <a href="Periodikum" title="Periodikum">Periodikum</a> zu publizieren, das mit geringen Unterbrechungen auch über den Tod des Autors hinaus bis 1821 erschien.
</p><p>Die beiden ersten Bände betreffen zwei Reisen nach Wien; die spätere Zeitschrift beginnt zu dem Zeitpunkt, zu dem sich <i>der Eipeldauer</i> in Wien endgültig niederlässt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Jede dieser Publikationen bestand aus fingierten Briefen eines fiktiven und zu Richters Lebzeiten nie namentlich genannten Bauern aus <i>Eipeldau,</i><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> dem heutigen <a href="Leopoldau" title="Leopoldau">Leopoldau</a>, an seinen „Vetter“ (das heißt <i>irgendwie</i> Verwandten) im nahe gelegenen <a href="Kagran" title="Kagran">Kagran</a>.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Richter berichtet im durchwegs sarkastischen <i>Wiener Humor</i> über Sitten und Gebräuche sowie über aktuelle Vorkommnisse aus der Haupt- und Residenzstadt, wobei er während der Jahrzehnte zunehmend weniger aggressiv, zuletzt geradezu obrigkeitshörig, wird.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Richter war 28 Jahre lang alleiniger Autor von 194 Folgen.
Nach Richters Tod, 1813, übernahm der Schriftsteller <a href="Franz_Xaver_Gewey" title="Franz Xaver Gewey">Franz Xaver Gewey</a> die [durchaus gewinnbringende!] Herausgabe bis an sein Lebensende, 1819, danach ging die Redaktion an <a href="Adolf_B%C3%A4uerle" title="Adolf Bäuerle">Adolf Bäuerle</a>, der das Blättchen 1821 einstellte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufbau_und_Inhalt">Aufbau und Inhalt</h2></div>
<p>Fiktive Reiseberichte sind zu Richters Lebzeiten nicht neu: Spätestens seit <a href="Charles_de_Secondat%2C_Baron_de_Montesquieu" title="Charles de Secondat, Baron de Montesquieu">Montesquieus</a> berühmten <a href="Persische_Briefe" title="Persische Briefe">Lettres persanes</a> (1721) ist diese Form in gebildeten Kreisen Europas bestens bekannt. Die langen Wegstrecken jedoch, welche die „persische“ Delegation auf sich zu nehmen hatte, um französische Lebensart distanziert kommentieren zu können, verkürzt Richter karikaturistisch auf wenige Kilometer und die Überquerung der Donau.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Richters erster Eipeldauer-Band, 1785, hat zum Thema, dass der gutmütige und nicht unvermögende Bauerntölpel wenigstens einmal in seinem Leben das Wiener Faschingstreiben miterleben möchte. Kaum angekommen, wird er von der Verwandtschaft üppig bewirtet, ohne zu merken, dass deren Lebensstil unmöglich zum offiziellen Einkommen passen kann, und gleich danach beim Kartenspiel „über den Tisch gezogen“.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Vom „Wiener Herrn Vetter“ wird er dann in Café- und Wirtshäuser, Theater und Bälle eingeführt, allerdings auf seine Kosten, und verbraucht soviel, dass er den Kagraner bitten muss, ihm größere Beträge vom daheim gelassenen Ersparten nachzusenden. Dass ein Mann in Wien auch von „Graben-Fräule“<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> schnell ums Geld gebracht werden kann, weiß der Eipeldauer von seinem Kutscher Hiesl zu berichten, nicht etwa von sich selber. Am Aschermittwoch tritt der Bauer die Heimreise an.
</p><p>Ein zweiter Band (1787) lag aufgrund des Erfolges des ersten, der es bereits auf mehrere Auflagen gebracht hatte, gleichsam auf der Hand. Diesmal lässt der Autor seinen Eipeldauer nach Wien reisen, um für den Kagraner Vetter einen Rechtsstreit auszufechten, der zwar gewonnen wird, dabei aber mehr Spesen als Nutzen bringt.
</p><p>Zu dem Zeitpunkt, als der Eipeldauer sich in Wien niederzulassen gedenkt, startet die Zeitschrift. Von seiner Verwandtschaft wird er an eine Bedienstete des „Freundes eines Freundes“, eines „bessern Herrn“ verkuppelt, die er prompt heiratet. Verwundert ist er schon, nach bereits sechs Wochen Vater eines gesunden Knaben geworden zu sein, freut sich aber darüber, da der ehemalige Dienstherr seiner Gemahlin nicht nur anbietet, den Kleinen auf seinen Vornamen taufen zu lassen, sondern dem des Schriftlichen nur mäßig mächtigen Eipeldauer auch zu einer Beamtenlaufbahn verhilft. Weiters kümmert der bessere Herr sich um Eipeldauers Frau und Kind auf vielfache Weise. Ab diesem Zeitpunkt ist die Geschichte <a href="Karikatur" title="Karikatur">Karikatur</a> des unfähigen und faulen, durch dubiose <a href="Vetternwirtschaft" title="Vetternwirtschaft">Protektion</a> zu seinem auf Lebenszeit gesicherten Posten gekommenen Beamten. Unfähig, den Lebenswandel seiner Frau zu finanzieren, landet er zwischenzeitlich sogar wegen <a href="Wechsel_(Urkunde)" class="mw-redirect" title="Wechsel (Urkunde)">Wechselschulden</a> im Gefängnis, wird jedoch bald wieder ausgelöst, da neue und finanzstarke Liebhaber seiner Gemahlin auf den Plan treten. Diese umgibt sich nun mit ‚Mahmen‘ („lieben [jüngeren] Freundinnen“) und beginnt ein florierendes Geheimbordell zu betreiben, bis derlei <i>Mahmen</i> per Gesetz des Landes verwiesen werden. Aber auch danach mangelt es der attraktiven Dame nicht an Liebhabern, die es ihr ermöglichen, auch noch ihren Mann freizuhalten.
</p><p>In einer späteren Phase (ab 1802) <a href="R%C3%BCcktritt" title="Rücktritt">dankt der Eipeldauer gleichsam ab</a>, d.&nbsp;h., er überlässt das Briefschreiben seinem vermeintlich „Erstgeborenen“. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die Serie erheblich zu verflachen: Der Autor trifft den Ton des verwöhnten und von seiner Mutter ausgehaltenen Wiener <a href="Schn%C3%B6sel" title="Schnösel">Schnösels</a> keineswegs. Themen sind von jetzt an der Krieg und der Patriotismus, daneben belang- und zahnlose Alltagsgeschichtchen.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zum letzten von Richter verfassten Text gehört der Abschnitt:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Wie mir der Michl gesagt hat, so ist der Herr Vetter ein bissl harb auf mich, weil ich schon so lang nichts von politischen Neuigkeiten gschriebn hab. Aber der Herr Vetter halt sich ja d’Wiener Zeitung,<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und da ist ja alles umständlich drin gstanden was sich s’ letzte Jahr in der Welt alles ereignet hat. Was aber weiter geschehen wird, das müssen wir der lieben Zeit überlassen. Die ist ja der beste Koch, die wird schon alles auskochen, wie’s sein soll.“<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Textprobe">Textprobe</h3></div>

<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„[S. 10] Die Leut sind eingricht. Ich hab mich völlig verkreuzigt. Uhrn henken an der Wand, so groß wie unsere Thurnuhr, und der Stubenboden ist so glatt, als wenn er g’frorn wär.
</p><p>D’Frau Mahm<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ist auf ein Sessel mit sechs Füssen g’sessen.*) Ich hätt s’gar nicht mehr g’kennt, wenn s’ mich nicht auf eipeldauerisch angredt hätt.
</p><p>D’Wienerluft muß ihr gut anschlagn. Z’Haus hat s’ ausg’sehn, wie d'sieben theurn Jahr; jetzt hat s’ aber ein paar rote Backen, daß man s’ nicht schöner mahln könnt **). Sie ist auch in der Wienstadt um ein paar Schuh g’wachsen ***); statt der reichen Schlepphaubn tragt s’ ein grossen Schopf, und ein Strickrock hat s’ an, so groß, wie
</p><p>[S.&nbsp;11] des Herrn Vetter sein grosser Marktzeger. *) […]
</p>
<hr>
<p><i>Kommentare, als Fußnoten des „herausgebenden Wieners“:</i>
</p><p>* Lieber Gott! gehen die Leut auf Reisen, und wissen nicht einmal, daß d’Sesseln mit sechs Füssen ein Sophi<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> heissn.
</p><p>** Vielleicht war s’ gmahln.
</p><p>*** Wird halt ein neue Modehaubn aufghabt habn, und hohe Steckl an Schuhen, und da sehn d’Wienerinnen freylich um ein Elln grösser aus.
</p><p><i>Zu S. 11:</i> * Weiß schon, was der Eipeldauer mit Marktzeger sagen will. D’Frau Mahm wird halt ein Pufanti anghabt habn, wie s’ d’ gnädigen Fraun und d’ Gassenlauferinnen z’ Wien tragen. ’S Gleichnis hat ihm grathn.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> […]“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausgaben">Ausgaben</h2></div>
<ul><li><i>Briefe eines Eipeldauers an seinen Herrn Vetter in Kakran, über d’Wienstadt. Aufgefangen und mit Noten herausgegeben. Von einem Wiener.</i> Rehm, Wien 1785 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=LJQAAAAAcAAJ">Digitalisat</a> in der Google-Buchsuche).</li>
<li><i>Der wiederaufgelebte Eipeldauer: mit Noten von einem Wiener.</i> Rehm, Wien 1799–1801 (Heft 1–12: <a href="Uniform_Resource_Name" title="Uniform Resource Name">urn</a>:<a rel="nofollow" class="external text" href="https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10009156-6">nbn:de:bvb:12-bsb10009156-6</a>; Heft 13–24: <a href="Uniform_Resource_Name" title="Uniform Resource Name">urn</a>:<a rel="nofollow" class="external text" href="https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10009157-1">nbn:de:bvb:12-bsb10009157-1</a>).</li>
<li><i>Original-Eipeldauer-Briefe gedruckt in Wien, von einem rückreisenden Schiffmann nach Bayern gebracht.</i> Wien 1805 (<a href="Uniform_Resource_Name" title="Uniform Resource Name">urn</a>:<a rel="nofollow" class="external text" href="https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10010800-5">nbn:de:bvb:12-bsb10010800-5</a>).</li>
<li><a href="Eugen_von_Paunel" class="mw-redirect" title="Eugen von Paunel">Eugen von Paunel</a> (Hrsg.): <i>Die Eipeldauer-Briefe. Eine Auswahl.</i> Müller, München</li></ul>
<ol><li><i>1785–1797</i>. 1917</li>
<li><i>1799–1813</i>. 1918</li></ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Ludwig Plakolb: <i>Die Briefe eines Eipeldauers über d'Wienstadt</i> (= <i>Die Fundgrube.</i> Bd. 48, <a href="Zeitschriftendatenbank" title="Zeitschriftendatenbank">ZDB</a>-ID <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=530337-0&amp;key=zdb">530337-0</a></span>). Winkler, München 1970.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Der Text gilt als „Kulturdokument von hoher Originalität“ (Klappentext der Lizenzausgabe für <i>Die Fundgrube,</i> <a href="Kremayr_%26_Scheriau" title="Kremayr &amp; Scheriau">Kremayr &amp; Scheriau</a>, o.&nbsp;J.), er ist auch mit einiger Kenntnis des Niederösterreichisch-Wienerischen und des Französischen nicht einfach zu lesen, sogar in der kommentierten Version von Plakolb, 1970. Aus der französischen (Diplomaten)sprache übernommene Ausdrücke werden in ein orthografisch konsequentes System „eingeösterreicht“, so wird zum Beispiel <i>Bouffants</i> (pl.) <i>Pufanti</i> geschrieben. Der Ausdruck „Pufanti“ findet sich in <i>Le Français dans le théâtre Viennois su XIXe siècle</i> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=02RQAFk2GMEC&amp;pg=PA27&amp;q=Pufanti#v=onepage">Digitalisat</a> in der Google-Buchsuche) offenbar wirkmächtig – als „deformation“ des „Eipeldauer“. Plakolb notiert in seinem Glossar unter <i>Buffanti: Bouffanten, auftragende Wülste unter dem Kleid</i>, ohne explizit den Zusammenhang zu <i>Pufanti</i> herzustellen.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Anlässlich der Übernahme der Zeitschrift nennt Richters Nachfolger Gewey den ursprünglichen <i>Eipeldauer</i> „seinen verstorbenen Vetter Joseph“. Dieser erste Brief Geweys schließt die Sammlung Plakolbs ab (Lit. Plakolb S. 300.).</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Beide Orte, damals <i>„tiefe <a href="Provinz" title="Provinz">Provinz</a>“</i> und „weitab von Wien“, sind seit 1904 in Wien eingemeindet.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Erklärlich ist dies, weil Richter, der sich dreimal erfolglos um eine Anstellung als <a href="Zensur_(Informationskontrolle)" title="Zensur (Informationskontrolle)">Zensor</a> bemüht hatte, eine zuletzt erfolgreiche Eingabe bei der <i>Polizeihofstelle</i> gemacht hatte: Nach Hinweis auf seine durch die Eipeldauer-Briefe „erwiesene Loyalität“, und protegiert vom Polizeiminister persönlich, bewilligte der Kaiser zu Jahresbeginn 1802 eine monatliche Zuwendung von [Anm.: mageren!] 30 Gulden aus „geheimen Polizeigeldern“, „dass er sich ferners zu Besten des Staates verwende“.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Die Fahrzeit vom Stephansplatz zur Station Leopoldau beträgt 2010 ganze 18 Minuten (per U-Bahn Linie U1); Luftlinie sind es keine 10 km.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">(PDF S. 12f; Faksimile, S. 12.)</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Prostituierte – der zum Stephansplatz führende <a href="Graben_(Wien)" title="Graben (Wien)">Graben</a> war das beliebteste Revier.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Plakolb hat diese Abschnitte rigoros gekürzt.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Amtsorgan bis heute</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Richter brachte als letztes Ereignis von Bedeutung gerade noch die Überschreitung des <a href="Memel" title="Memel">Njemen</a> durch Napoleons Armee am 24. Juni 1812 in seine Berichte ein.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Muhme" title="Muhme">Muhme</a>, d.h. mehr-oder-weniger nahe Verwandtschaft</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Sofa" title="Sofa">Sofa</a>, auch Diwan</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitierte Lit. <i>Fundgrube, Plakolb</i>, S. 9: „Das Werk ist durchzogen von derlei Kommentaren des vorgeblich weltgewandten ‚Wiener‘ Herausgebers zum Text des primitiven ‚Bauerntölpels‘. Der erste Kommentar zu S.&nbsp;11 scheint bei Plakolb nicht auf.“</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Plakolb exzerpiert und kommentiert die Arbeit Richters, d.&nbsp;h. der Ausgaben von 1785–1813.</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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